Die Lösung lag im Dialog mit der Sparkasse

CDU erzielt Lösung für Bargeldversorgung im Ahlener Westen

13.06.2020 | Peter Lehmann

 

Bereits im November 2019 griff der CDU Fraktions- und Parteivorsitzende, Peter Lehmann, das Thema um einen Sparkassenstandort im Ahlener Westen persönlich auf. Damals schrieb Lehmann einen offenen Brief an den Sparkassenvorstand, welcher sich als Gremium zuvor für die Standortaufgabe an der Weststraße entschied.

 

Nachdem die ursprünglich für das vergangene Frühjahr terminierten Gespräche zwischen der Sparkasse Münsterland Ost, Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Peter Lehmann aufgrund der Corona Pandemie ins Stocken gerieten, folgte der Runde Tisch Anfang Juni. In einem langen Gespräch, wo die Verantwortlichen der Sparkasse die Gründe (zunehmendes Online-Banking, mehr Kartenzahlung) für die Standortaufgabe erläuterten, entwickelten beide Parteien eine einvernehmliche kurzfristige Lösung:

 

Um die Bargeldversorgung im Ahlener Westen weiter sicherzustellen wird die Sparkasse bis zu zweimal im Monat kostenfrei den abgesicherten Bargeld-Versand per DHL-Paket für Kunden im Ahlener Westen anbieten. Dort kann ein Betrag zwischen 100 und 500 € angefordert werden, welcher innerhalb von 3 Tagen ausgeliefert werde. Die Bestellung kann einfach telefonisch und vollkommen kostenfrei erfolgen.

 

Wichtig ist Lehmann, dass die Sparkasse Münsterland Ost die Situation der Filialen und EC-Standorte neu in 2021 bewerten wird. "In dieser Angelegenheit bleibe ich zusammen mit unserem Bürgermeister Dr. Alexander Berger im weiteren vertrauensvollen Dialog mit dem Vorstand der Sparkasse Münsterland Ost," so Lehmann weiter.

 

„Wir alle merken doch, wie stark die Digitalisierung voranschreitet. Die nicht nur analog durchführbare Dienstleistung der Bargeldausgabe ist nun wieder sichergestellt.“, so Lehmann. Insbesondere freut mich dieser kostenlose Bargeldservice für die älteren Bürgerinnen und Bürger, die körperlich eingeschränkt sind.

 

Ein „Standortdiktat“ halte Lehmann jedoch für schwierig, schließlich sei die Sparkasse ein Wirtschaftsunternehmen, welchem man keine Vorschriften über das eigene
Filialnetz machen könne.