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28.05.2019, 12:29 Uhr

CDU Ahlen will politisches Interesse der Jugend fördern

 

Selten war das politische Interesse der Jugend ausgeprägter als in den letzten Tag Wochen und Monaten. Ein You Tuber erreicht in wenigen Tagen über 8 Millionen Klicks, eine 16 jährige Schülerin aus Schweden löst eine weltweite Protestaktion aus, und in Ahlen nimmt erstmals eine ganze Schulklasse lautstark an einer Bürgerbeteiligung im Rathaus teil.

Um dieses große Interesse an Politik aufzugreifen und der Jugend ein stärkeres Gewicht und Gehör zu verleihen, hat die CDU Ahlen schnell reagiert. Bereits auf der Vorstandssitzung der Ahlener CDU am 10. April haben sich vier Vorstandmitglieder der Christdemokraten und zwei Vorstandsmitglieder der Jungen Union zusammengefunden, um Konzepte für eine stärkere politische Einbindung der Jugend in Ahlen zu erarbeiten. Namentlich sind das neben dem Sprecher Stefan Meißner, die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus Voß, Henrich Berkhoff, Reinhard Genderka sowie der Vorsitzende der Jungen Union Christoph Aulbur und sein Stellvertreter Nick Drewer.

Bereits zweimal trafen sich die Kommunalpolitiker, um Sachstände zu klären, Möglichkeiten der politischen Arbeit mit und für Jugendliche zu sichten und Ziele zu formulieren. Gleichzeitig ist man schon aktiv auf interessierten Schüler zugegangen, Einladungen zu Diskussionsrunden mit Lokal- bzw. Überregionalenpolitikern wurden ausgesprochen. „Aufgrund der Sensibilität im Zusammenspiel zwischen Schulen und Parteien, haben wir im Europawahlkampf bewusst Zurückhaltung geübt.“, erläuterte Meißner. In den kommenden Monaten werde man explizite Einladungen und Angebote an die Schulen und die Schülervertretungen übermitteln.

„Wir wollen euch zuhören - Wir wollen euch motivieren, euch einzubringen – Wir wollen gemeinsame Aktionen auf die Beine stellen. Wir wollen mit euch zusammenkommen, ob in Schulen, Vereinen, Organisationen oder bei von uns organisierten Events“. Dort könnten die Jugendlichen berichten, was sie umtreibt, bewegt oder welche Themen ihnen Sorgen bereitet. Neben der Möglichkeit Fragen zu stellen, sei man auch bereit Kontakte zu kommunalen und überregionalen Politikern herzustellen und Ideen und Anregungen auch an andere Stellen weitergeben. „Unser Ziel ist es schon jetzt Jugendliche aktiv an Politischer Arbeit beteiligen und Politik mitgestalten zu lassen, “ beschreibt der Stadtverbandsvorsitzende Peter Lehmann den Ansatz der Ahlener CDU. Insbesondere in der Kommunikation wolle man auf die Bedürfnisse und Vorlieben der Jugend eingehen und sie da abholen, wo sie sich bevorzugt aufhalten, in den sozialen Netzwerken im Internet.