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02.07.2019, 10:00 Uhr

Sommerbiwak der CDU-Seniorenunion auf Hof Holtrup

 

Ein bisschen Politik vorm gemütlichen Beisammensein

Zum letzten Mal fand das Sommerbiwak der CDU-Seniorenunion am Freitagabend auf Hof Holtrup an der Hammer Straße statt. Das gemütliche Zusammensein wird nämlich im kommenden Jahr umziehen. Zu den Gästen zählten Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Bundestagsabgeordneter Reinhold Sendker.

„Das Sommerbiwak kommt bei vielen gut an“, bilanzierte der Seniorenunionsvorsitzende Peter Schmies die Abende auf Hof Holtrup und bedankte sich mit einem Präsent bei Elisabeth, Bernhard und Johannes Holtrup, dass sie für die Treffen ihren Garten zur Verfügung gestellt hatten. Diese Ära geht auf Wunsch der Familie zu Ende, auch weil die Biwaks immer in die arbeitsintensive Erntezeit fallen. Im politischen Teil seiner Begrüßung würdigte Peter Schmies nicht nur die Zusammenarbeit mit der Verwaltung, sondern auch innerhalb der CDU mit ihren verschiedenen Vereinigungen. So übernahm die Junge Union den Service beim Sommerbiwak.

In seiner Grußrede forderte Bürgermeister Dr. Alexander Berger ein generationenübergreifendes Denken und ein Ernstnehmen junger Menschen. „Es kann sich sehen lassen, was wir in den letzten Jahren in Ahlen geschafft haben“, zählte er dann verschiedene Projekte wie die Umsetzung des Konzepts „Fahrradfreundliche Stadt“ oder den Neubau des Baubetriebshofs auf. Mit dem Rathausprojekt, der Erneuerung des Stadtparks und der Planung der Osttangente stehe Weiteres an. Zur anstehenden Entscheidung über das Rathaus wünschte er sich, dass mehr Freude und Mut gezeigt werde.

Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Peter Lehmann pries Ahlen mit Kino, Bädern, Stadthalle und vielem mehr als lebenswerte Stadt: „Ich bin stolz, dieses Mittelzentrum entwickelt sich sehr gut.“ Gerade auch der Neubau der Stadthalle sei für die Fraktion ein wichtiger Punkt gewesen, fast vollständig für Plan B bei der Rathausfrage zu stimmen. Er betonte, die Fraktion habe es sich bei dieser Entscheidung, die über Wochen gereift sei, nicht einfach gemacht.

Reinhold Sendker war direkt von der Sitzungswoche des Bundestags gekommen und gab einen Bericht aus Berlin. Der Bundesregierung bescheinigte er eine gute Arbeit, wollte sich aber nicht festlegen, ob sie bis zum Ende der Legislaturperiode durchhält, auch wenn er sich das wünsche. „Die Grundsteuer ist sicher“, betonte Sendker, dass ein für die kommunalen Finanzen wichtiges Thema in den letzten Tagen entschieden worden ist.