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19.05.2019, 16:30 Uhr

Europawahl-Werbung – auch in Kneipen

 

In bester Stimmung trafen sich am Samstagabend über 30 Mitglieder von CDU Ahlen und Junger Union in der Gaststätte Geisthövel. „Wir wollen die Vorteile der Europäischen Union den Wählern näher bringen und Werbung für die Teilnahme an der Europawahl machen“, erklärte JU Vorsitzender Christoph Aulbur das Anliegen von CDU und JU.
Man wolle ein stückweit das klassische Wahlkampfkonzept aufbrechen. „Wahlkampfstände, Plakate und Haustürwahlkampf sind wichtig, aber es geht darum, näher an den Wähler heranzukommen“, formulierte Lehmann den Ansatz der Ahlener Christdemokraten. „Wir wollen die Distanz zwischen Politik und Bürgern aufbrechen, auf Augenhöhe gehen. Und welcher Ort ist egalitärer als die Kneipe?“, präzisierte Aulbur.
Ein Konzept, was zumindest bei den Mitgliedern sehr gut ankam. Vor allem junge Neumitglieder waren am Samstagabend in großer Zahl anwesend. Nach dem Start in Ahlens ältester Gaststätte Geisthövel ging es weiter ins „Canape“ und in das „Gourmet-Lädchen“.
Nach „Stadtcafé“ und „Meat and Greet“ fand die gemeinsame Kneipentour in der „Zisterne“ am Marktplatz ihren Ausklang. „Wir haben Gespräche nicht nur über Europapolitik mit zahlreichen Bürgern führen können. Durch die Bank sehr konstruktiv“, erklärte Martin Hegselmann, Schatzmeister der Ahlener CDU stellvertretend für den an diesem Abend verhinderten CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Lehmann. „Besonders freuten wir uns aber, dass wir an diesem Abend direkt einige Neumitglieder aufnehmen konnten“, wies Aulbur auf die Mitgliederentwicklung hin. Das bereits im Bundestagswahlkampf erprobte Format habe man nun noch einmal erfolgreich wiederholt; Ziel sei es, dieses dauerhaft zu etablieren.
„Wir danken insbesondere den Ahlener Gastwirten für ihre Kooperation“, erklärte Aulbur. Der Ahlener CDU sei es ein Anliegen, die Ahlener Gastronomie zu unterstützten. Die (Neu-)Eröffnung einiger Restaurants und Kneipen seien Lichtblicke innerhalb der schwierigen Entwicklung der Branche.

„Ahlen braucht eine gesunde Kneipenkultur“, schloss Hegselmann.