Dorfbrief 4/2026 der CDU OU - Vorhelm
Liebe Bürgerinnen und Bürger in Vorhelm,
mit dem 4. Vorhelmer Dorfbrief 2026 informieren wir Sie wieder über Neuigkeiten und Wissenswertes aus unserer schönen Gemeinde. Zu den folgenden Themen können Sie uns gerne Ihre Meinung an eine der E-Mailadressen aus der Fußzeile schicken.
Jubilarehrung
In der heutigen Zeit ist die langjährige Mitgliedschaft in einer Partei etwas ganz Besonderes. Die Mitglieder Hildegard Marpert, Gerd Rüschenschmidt und Ludwig Schulze Everding halten unserer Partei jeweils 40 Jahre die Treue. Und Felix Schulze-Middig ist sogar schon vor 65 Jahren in die Vorhelmer CDU eingetreten! Wir haben unseren Jubilaren viel zu verdanken – durch ihr politisches Engagement und ihren Einsatz für die Partei haben sie ganz entscheidend zum Erfolg und zur Bedeutung der Vorhelmer CDU beigetragen.
Die Dank-Urkunden werden in Kürze von dem 1. Vorsitzenden der Ortsunion, Henrich Berkhoff, in Vorhelm überreicht.
Städtischer Zuschuss für den kath. Vorhelmer Friedhof
Die katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm hatte bereits im Oktober 2024 einen jährlichen Zuschuss in Höhe von etwa 6.000 Euro für den Friedhof beantragt. Mit diesem Geld sollten die Kosten für die Unterhaltung des Friedhofes gedeckt werden, die nicht auf die Gebühren der Nutzer umgelegt werden dürfen (grünpolitischer Wert in Höhe von 10 % der ansatzfähigen Betriebskosten). Das sind Ausgaben für Leistungen, die im allgemeinen Interesse liegen, denn die Grünflächen sind Erholungsräume für die Besucher und die ungenutzen Flächen und Baumbestände auf dem Friedhof gelten als ökologische Nischen.

Bild: Stadt Ahlen
Eine Quersubventionierung innerhalb der kirchlichen Haushalte ist unzulässig und auch finanziell nicht möglich. Bei den vier städtischen Friedhöfen werden die Kosten für den grünpolitischen Wert (die deutlich höher liegen) auch von der Stadt Ahlen übernommen. Die für die Gewährung des Zuschusses erforderlich Mehrheit im Stadtrat kam leider nicht zustande.
Im August 2025 hat die CDU-Fraktion einen eigenen Zuschussantrag gestellt. Über diesen Antrag wurde von der Verwaltung eine neue Beschlussvorlage erstellt. Der Ortsausschuss Vorhelm hat Anfang September 2026 mehrheitlich die Entscheidung getroffen, den beantragten Zuschuss zu gewähren. Aber dann wurde von der Stadtverwaltung in Absprache mit der CDU entschieden, über diese Vorlage mit der folgenden Begründung nicht weiter zu beraten:
Um die Beschlussvorlage im Rahmen des geltenden Haushaltssicherungskonzeptes sachgerecht und auf einer belastbaren Entscheidungsgrundlage beraten zu können, soll die Vorlage in die kommende Beratungsfolge verschoben werden. Bis dahin können noch Fragen der Stadt Ahlen mit der Kommunalaufsicht geklärt und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung von der Verwaltung erstellt werden. Dabei sollen die finanziellen Auswirkungen bei einer Übernahme des Friedhofs durch die Stadt dem Zuschuss-Wunsch der Kirche in Höhe von 6.000 Euro gegenübergestellt werden.
Tempo 70 auf der Ahlener Straße
Die vollständige Sperrung der Beckumer Straße stadtauswärts in Ahlen hat dazu geführt, dass zurzeit sehr viele Fahrzeuge von der Rolandstraße kommend die Ahlener Straße / den Vorhelmer Weg befahren und auch in Gegenrichtung unterwegs sind. Diese Strecke ist sogar als Zubringer für die Autobahn A 2 ausgewiesen. Wir haben die Kreispolizeibehörde um eine Verlängerung der Tempo-70-Zone ab Vorhelm auf der Ahlener Straße gebeten, die leider schon vor den Bushaltestellen aufgehoben wird. Nach unserer Meinung müsste über den Bereich der Bushaltestellen hinaus bis mindestens zur Einfahrt in den Bergeickeler Weg ein Geschwindigkeitslimit von 70 km/h bestehen. Diese einfache Maßnahme könnte die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessern (auch der Schulbus fährt zweimal täglich vom Bergeickeler Weg auf die Ahlener Straße). Denn durch das aktuell hohe Verkehrsaufkommen entstehen immer wieder gefährliche Situationen. Wir haben beobachtet, dass überholt und stark beschleunigt wird sobald die Geschwindigkeits-begrenzung aufgehoben ist. Dann wird gefühlt mindestens 100 km/h aber auch deutlich schneller gefahren.
Die Kreispolizeibehörde hat unseren Antrag an die Stadt Ahlen zur Bearbeitung geleitet. Diese hat leider unseren Wunsch auf Verlängerung der Tempo-70-Zone unter Verweis auf die Rechtslage wie folgt abgelehnt. „Hiernach darf eine solche nur angeordnet werden, wenn eine sogenannte qualifizierte Gefahrenlage besteht, sprich eine besondere Örtlichkeit und eine dadurch begründete Gefährdung für eines der relevanten Rechtsgüter des § 45 StVO“.
Neues Geschäft im alten „Lädchen am Pilz“
Kein langer Leerstand wie befürchtet im ehemaligen Lädchen am Pilz, denn seit September gibt es dort die „Ofenbude“ mit dem Werbeslogan Komm ans Feuer 🔥 bei der Eröffnung. Angeboten werden Feuerstätten (Kaminöfen) verschiedener Fabrikate.
Zum Schluss
In diesem Sommer gab es Hitzerekorde, große Trockenheit und zahlreiche Brandkatastrophen. Deshalb wünschen wir uns nicht nur einen goldenen Oktober sondern auch einen ausgiebigen Herbstregen um der Natur die Chance zu geben, sich vom Hitzestress zu erholen. 💦