Ortsausschuss Dolberg am Beginn der neuen Wahlperiode

18.11.2020 | Bild & Text |Peter Harke | Ahlener Zeitung
Bürgermeister Dr. Alexander Berger gratulierte Dennis Kykal, Uwe Maschelski und Philipp Gößling (v.r.) zur Wahl. Gößling führt weiter den Vorsitz im Ortsausschuss Dolberg, Kykal und Maschelski sind seine Stellvertreter.
Bürgermeister Dr. Alexander Berger gratulierte Dennis Kykal, Uwe Maschelski und Philipp Gößling (v.r.) zur Wahl. Gößling führt weiter den Vorsitz im Ortsausschuss Dolberg, Kykal und Maschelski sind seine Stellvertreter.

 

„Eine ganze Menge erreicht“

So schnell geht es im Ortsausschuss Dolberg selten. Nur 35 Minuten dauerte am Montag die erste Sitzung der neuen Wahlperiode, die unter Corona-Bedingungen in Ahlen, im Ratssaal des Rathauses, stattfand. Die Tagesordnung war ebenso überschaubar wie die Zahl der Zuhörer auf der Besuchertribüne.

Die Versammlungsleitung übernahm zunächst Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Ihm oblag die Einführung und Verpflichtung der Sachkundigen Bürgerinnen und Bürger, die sich dazu von ihren Plätzen erhoben und den von Berger verlesenen Text nachsprachen. Der Verwaltungschef dankte den Ausschussmitgliedern für ih­re Bereitschaft, sich ehrenamtlich zum Wohl des Gemeinwesens einzusetzen. Das sei „heutzutage nicht mehr selbstverständlich“. Nachträglich verpflichtet wurde auch CDU-Ratsherr Philipp Gößling, der in der konstituierenden Ratssitzung am 2. November gefehlt hatte.

Nach seiner Bestätigung als Ausschussvorsitzender und der Wahl seiner Stellvertreter Dennis Kykal (CDU) und Uwe Maschelski (SPD) bedankte sich Gößling für das Vertrauen und versicherte, er wolle wie bisher versuchen, das Amt neutral auszuüben und den Ausschuss unparteiisch nach außen zu vertreten. In den zurückliegenden Jahren habe man „zusammen für Dolberg eine ganze Menge erreicht“. Exemplarisch nannte der 42-Jährige die Ausweisung des neuen Baugebietes „Hases Wiese“, die Seniorenwohnanlage am Kirchplatz und die Einrichtung einer dritten Kindertagesstätte. „Auch wenn manchmal mit harten Bandagen gekämpft wird“, habe er doch „das Gefühl, dass es immer um die Sache geht“.

In diesem Geist sollte der Ausschuss weiter arbeiten, wünschte sich Gößling. „Wir haben auch in den nächsten fünf Jahren noch viel vor uns.“ Auf der Agenda stünden unter anderem das Sportplatzkonzept, der Neubau des Feuerwehrhauses und weiterhin die Schaffung von Wohnbauflächen.