Gas geben nach Corona-Bremse

21.04.2022, 08:54 Uhr
Landtagskandidat Markus Höner, die Kreisverbandsvorsitzende Ursula Puke und der Ortsvereinsvorsitzende Peter Schmies.
Landtagskandidat Markus Höner, die Kreisverbandsvorsitzende Ursula Puke und der Ortsvereinsvorsitzende Peter Schmies.

 

Mitgliederversammlung der CDU-Seniorenunion

Ahlen Die CDU-Seniorenunion hat sich im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung auf die NRW-Wahl im Mai eingestimmt. Dazu hatte sie den Landtagskandidaten für den Südkreis, Markus Höner, eingeladen. Auch die Kreisvorsitzende Ursula Puke war gekommen. Zunächst aber gab Vorsitzender Peter Schmies am Dienstag im Haus Quante eine Rück- und eine Vorschau. „Die vergangenen zwei Jahre haben uns doch heftig ausgebremst“, bekannte er mit Blick auf die zurückliegenden Pandemiemonate. Es seien viele Veranstaltungen geplant gewesen, ein Großteil davon habe ausfallen müssen. Immerhin konnten eine Fahrt nach Gronau zum Rock- und Pop-Museum und die Dienstagsradtouren stattfinden. Letztere sollen ab 3. Mai wieder aufgenommen werden. Ebenso ist das Sommerbiwak geplant, zu dem die Senioren am 20. Mai auf dem Hof Schulze Horsel zusammenkommen wollen. Eine Tagesfahrt soll am 1. Juni nach Kassel zur Wilhelmshöhe gehen, es ist auch eine Stadtführung vorgesehen. Weitere Aktivitäten, wie das Nachholen der ausgefallenen Fahrt zum Weihnachtsmarkt Osnabrück sind in Vorbereitung. Einen Gruß vom Stadtverband überbrachte Peter Lehmann. Vor allem die Innenpolitik sei ein großer Pluspunkt der Landesregierung, betonte er. Der Stadtverbandsvorsitzende bat die Senioren, aktiv für die CDU zu werben: „Wir müssen Gas geben.“ Der Landtagskandidat Markus Höner, Landwirt von Beruf, nutzte die Gelegenheit, zunächst sich selbst vorzustellen und sich dann zu einzelnen Politikbereichen zu äußern. So wolle er sich im Falle einer erfolgreichen Wahl für finanzstarke Kommunen einsetzen. Beim Thema Bildung hob er hervor, dass in der vergangenen Legislaturperiode 92 000 neue Kitaplätze entstanden seien. Im Gesundheitswesen sei für den ländlichen Bereich mit der Einführung einer Landarztquote ein großer Mehrwert erzielt worden.
Er selbst stehe für eine regionale und langfristige Energieversorgung:

„Wir brauchen saubere Energie, die wird im ländlichen Raum umgesetzt“, so Markus Höner. In Düsseldorf wolle er sich auch für die Belange Ahlens einsetzen: „Ahlen ist mir wichtig“.

 

Text und Foto: Ralf Steinhorst / WN